BANDS
RAPPELKISTE (1983)
Als Schülerband gegründet, ca. 10 Auftritte. Gemischtes Programm mit Rock’n’Roll-Covers
und teilweise eingedeutschten Versionen von Klassikern sowie ersten eigenen Songs. Unterschiedliche musikalische Strömungen, abiturbedingter Abgang einiger Mitglieder und ein legendärer Auftritt beim Landesjugendsportfest besiegelten das Ende der Band.
JOCHEN CLAUSER SEXTETT (1987-1990)
Gegründet von drei Studienfreunden, mit der Zeit zur (Hobby-) Kapelle ausgebaut. Keine Auftritte, keine ernsthaften Ambitionen, aber ein guter „Spielplatz“, um eigene (damals noch deutschsprachige) Songs auszuprobieren und als Mastermind eine Band zusammenzuhalten.
1990 stieg ich aus, um mich auf die PAMBAND zu konzentrieren.
PAMBAND (1988-1991)
Sicher die Band, die mich am meisten geprägt hat. Komplette Bio und allerlei Infos auf www.pamband.de
Die Band spielte konsequent eigene, wenn auch englischsprachige songs, und mit der Zeit konnte ich ein paar von mir beisteuern. Wir hatten Auftritte im Großraum Stuttgart, nahmen an Wettbewerben teil und waren eigentlich gut unterwegs. Aber irgendwie reichte es nicht ganz. Mastermind Chris hatte dann irgendwann genug und zog sein eigenes Ding auf. Und aus der PAMBAND wurde für einige Jahre…
BROKEN TOY (1992-1996)
Hier war ich nun der Frontmann, ob ich wollte oder nicht. Eigentlich wollte ich. Schrieb dann eine Menge Songs, um das Repertoire auf drei Beine zu stellen: Eigene Songs von mir,
eigene Songs von Chris (er erlaubte uns das), und Covers, die zu unserer Besetzung mit zwei Saxen passten. Ab und zu hatten wir auch einen Auftritt, aber es hielt sich in sehr überschaubaren Grenzen. Am Ende versuchte ich es dann noch auf deutsch und übersetzte
einige meiner Songs, aber es singt sich in Englisch halt viel leichter. Trotzdem nahmen wir eine CD mit 10 Songs auf. Wir haben 10 Stück davon gebrannt und mit nach Hause genommen. Danach war die Band leider erstmal Geschichte.
HEARTBEAT (1998-2003 und 2024-heute)
Nach dem berufsbedingten Umzug nach Schweinfurt fand ich Anschluss an ein Duo, das Unterhaltungsmusik spielte. Eine sehr lehrreiche Zeit in vielerlei Hinsicht. Das Repertoire bestand aus annähernd 100 Songs, aus Country, Rock, Oldies, Schlagern und ein paar Tanznummern. Volkstümliches blieb grundsätzlich außen vor, wenn man mal vom Zillertaler Hochzeitsmarsch absieht, der auf Dorfhochzeiten ein Muss und darüber hinaus erstaunlich
lustig ist. Wir spielten ca. 5 Auftritte pro Jahr, und 2003 stieg ich schweren Herzens aus. Wir haben aber immer Kontakt gehalten, uns zu Sessions getroffen und auch ein paar Events bespielt. Chris Ortloff spielte zudem bei drei meiner Alben Schlagzeug. Vor zwei Jahren haben wir uns nun wieder zusammengetan und proben regelmäßig. Aber nur für uns.
LAGER 8 (1998-2003) bzw. ERRATICS (2016-2019)
Zunächst eine Art Garagenband, die ZZ Top nachspielte, ohne öffentliche Ambitionen, einfach aus Freude am gemeinsamen Musizieren. Es kamen dann auch einige andere Coversongs dazu, der Blues blieb aber immer das Fundament. Auch hier zog ich 2003 aus beruflichen Gründen die Reißleine, blieb den Jungs aber als gelegentlicher Sessionmusiker erhalten (notfalls sogar als Drummer) und spielte mit ihnen auch zwei Gigs, von denen einer am Ende im Bayrischen Fernsehen landete. Etliche Jahre später hatten sie sich zu den ERRATICS weiterentwickelt und waren richtig gut.
Als sie mich 2016 fragten, ob ich wieder einsteigen würde, sagte ich nach einigem Zögern zu und versuchte, das mit meinen anderen drei Bands unter einen Hut zu bringen, was aber leider nicht immer möglich war. Nach drei Jahren und etlichen Gigs gab ich auf.
DGB-Songgruppe (2000-2003)
Sie suchten Mitstreiter für das jährliche Benefizkonzert fürs Schweinfurter Frauenhaus. Ich durfte ein paar Songs vorschlagen, auch eigene, und durfte im Gegenzug bei ein paar anderen Songs des Programms mitspielen. Insgesamt vier dieser Konzerte im Café Vorndran habe ich mitgemacht.
Große Momente mit großen Musikern und Menschen.
PLATFORM NUMBER SIX (2009-heute)
2009 war Kurzarbeit in Schweinfurt, die Stimmung bei SKF gedrückt….da hatte einer eine Idee.
Ein Fest von Mitarbeitern für Mitarbeiter. Es wurden Künstler gesucht, Bands gegründet, ein riesiges Programm zusammengestellt. Ausschließlich von SKF-Mitarbeitern dargeboten. So entstand die Band, anfangs als Blues-Brothers-Kopie, und dann wurde mehr draus. Einerseits eine Firmenband, aber eben auch bereit, für karitative Zwecke außerhalb SKF anzutreten. Die Band spielte in Lüchow, in Mühlheim, in Bamberg, in Göteborg, in Steyr, in Bodenmais und sogar zweimal im Würzburger Gefängnis. Der letzte große Auftritt war dann das SKF-Sommerfest 2023,
danach zogen sich einige der 9 (!) Musiker zurück. Seitdem treffen wir verbliebenen sechs uns in lockerer Folge und spielen zunehmend auch eigenes Material, aber ohne öffentliche Ambitionen.
PAMBAND 2.0 (2011-heute)
Chris Frank und ich fanden uns auf StayFriends wieder, eher zufällig, und kamen wieder in Kontakt und ins Gespräch. Es entstand eine Reunion der Pamband mit fünf Mann. Ohne Bläser und ohne weibliche Gesangsstimmen. Fünf Herren, über ganz Deutschland verteilt, damals Anfang bis Mitte 40, heute etwas weiter. 2011 hielten wir den ersten Wochenend Workshop ab, und wir haben den Rhythmus „zweimal pro Jahr“ mit wenigen Ausnahmen bis heute gehalten. Wir spielen nicht nur die
alten Sachen, sondern bearbeiten neue Songs von Chris und mir, machen daraus Videos oder Audio-Aufnahmen, die zur Veröffentlichung taugen, auch wenn wir keine amtliche Studioqualität anstreben.
Es sind intensive und produktive Sessions, in denen es um Musik und nochmals Musik geht.
Zweimal sind wir bei runden Geburtstagen aufgetreten, und wer weiß, was da noch kommt…
THE HIGH FIELD BAND (2016-2018)
„Meine“ Band. Es hat lange gedauert, bis ich nochmal einen Anlauf gewagt habe, eine Band zu gründen, die in erster Linie meine Songs spielt. Meine Frau, damals bei den Schweinfurter GRÜNEN aktiv, organisierte uns eine Handvoll Auftritte bei Parteiveranstaltungen, und ich griff überwiegend
auf Musiker der SKF-Band zurück und begann, meine Songs auf eine eher akustische Besetzung umzuschreiben. Das lief prima, und wir beschlossen, ein Album aufzunehmen. Und dann noch eins,
und dann kam Corona. Und damit leider auch das Ende der Band.
SCHNOED und NICOLE (2022-heute)
Ende 2020 saß ich dann alleine im Keller mit meiner neuen Hollowbody-Gitarre und hatte eine Song-Idee nach der anderen. Draußen tobte Covid-19, und drinnen tobte ich mich aus und nahm
die Sachen auf. Das machte nicht nur Spaß, sondern brachte immer wieder neue Ideen hervor.
Letztlich waren es dann 10 Songs, und ich beschloß, daraus ein weiteres Album zu machen.
Irgendwas fehlte mir aber trotzdem, und mir wurde bald klar, daß es Nicoles Stimme war. Ich singe mit ihr seit vielen Jahren zusammen, sie ist bei der Platform und war auch bei der High Field Band immer an meiner Seite. Also bat ich sie, auch bei diesem Album mitzumachen. Einige der Songs spielen wir gelegentlich auch akustisch und nur zu zweit, die kann man auf Youtube
sehen.